Anspruch einer Universal-Suchmaschine es ist, auf jedem PC mit einem
Suchbegriff wie z. B. "napoleon lebenswerk" alles zu erfassen: Web, eigene
Daten, Emails, Blogs, Wikis – fehlertolerant in 20 Sprachen samt
Synonymen, Semantik und präzisierenden Rückfrage-Dialogen.
Dies alles nicht nur für Texte, sondern multimedial. Zudem Volltext-
Silbensuche (z. B. bran wac für Rembrandts Nachtwache, bereits bei
visipix.com)
Dies ist die Königin aller Applikationen der nächsten Jahrzehnte. Panikartig
hat Microsoft soeben an Chris Payne ein paar hundert Millionen
USD alloziert. Seine Suchmaschine soll unter Missbrauch des Windowsmonopols
zu allererst Google killen (FORTUNE 2nd May 2005). Es rächt
sich, dass Microsoft alles, was nach Suchfunktionen riecht (z. B. die vom
Autor HK gestohlene Rechtschreibeautomatik aus Witchpen/Ways for
Windows) in seine Applikationen wie Word integriert hat, statt ins Betriebssystem.
Damit konnte man die Nutzung durch Dritte verhindern.
Gerichtsbeschlüsse haben Microsoft gezwungen, ihr Herz namens Windows
offen zu legen. Jetzt sind u.a. Google und Yahoo gezwungen, daran
zu operieren und ihre Suchmaschinen an die Aorta zu nähen. Das
Vergnügen ist einseitig. Jahrzehnte dauernde Schlachten um "Exzellenz"
wird Microsoft wohl kaum gewinnen.
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