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Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. mult. Eduard Pestel
Geboren 1914 in Hildesheim. Studium an der Technischen Universität Hannover und am R.P.I. Troy, N.Y. 1939 Master of Civil Engineering. 1941—1947 Ingenieur in Japan. 1947 Dr. ing. Technische Universität Hannover. 1950 Habilitation. Dr. h.c. Universität Bochum und R.P.I. Troy, N.Y. 1957 Ordinarius für Mechanik an der Universität Hannover. 1966— deutscher Delegierter im wissenschaftlichen Ausschuss der NATO. 1969 bis 1970 Rektor der Technischen Universität Hannover. 1971—1977 Vizepräsident der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft. 1969— Mitglied des Exekutiv-Komitees des Club of Rome. 1969— 1979 Kuratorium der Stiftung Volkswagenwerk, zuletzt als Vorsitzender. 1979— Vorstandsvorsitzender Haus Rissen, Internationales Institut für Politik und Wissenschaft. 1976— Vorsitzender des Instituts für angewandte Systemforschung und Prognose Hannover (ISP). 1974—1980 Vorsitzender Senator der Fraunhofer-Gesellschaft, dann Ehrensenator. 1977— Kuratorium des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft. 1977—1981 niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kunst. 1982— Präsident der deutschen Technion-Gesellschaft, Haifa. 1982 wurde Professor Pestel mit dem Max-Born-Preis ausgezeichnet, 1984 mit dem Fraunhofer-Preis.
Publikationen: «Menschheit am Wendepunkt. Zweiter Bericht an den Club of Rome», mit Mesarovic, 1974. «Das Ende der Verschwendung. Zur materiellen Lage der Menschheit. Ein Tatsachenbericht an den Club of Rome», mit Beiträgen von E. Pestel, 1976. «Das Deutschland-Modell», von E. Pestel et al., 1978. Pestel, E./Kollmann, E.: «Grundlagen der Regelungstechnik», 3. Aufl. 1979. «Technische Mechanik». Bd. 1: Statik. 2. Aufl. 1982. Bd. 2: Pestel, E./Wittenburg, J., Festigkeitslehre, 1981.
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Hannes Keller
Geboren 1934 in Winterthur. Während des Mathematikstudiums unterrichtete Hannes Keller am Technikum Winterthur und publizierte über Regeltechnik. 1959 gelang ihm die mathematische Analyse der multiplen Gasdiffusion in lebenden Organismen. Er brach sein Studium ab, gründete eine Forschungsfirma und erprobte seine wissenschaftliche Entdeckung in Selbstversuchen. 1962 erreichte er als erster Mensch im Taucheranzug bei Catalina Island (USA) die Tiefe von 305 Metern. Damit war die maximale Tiefe der Flachmeere erreicht und der Zutritt des Menschen in ein Meeresgebiet eröffnet, das zweimal so gross ist wie Europa. Die US Navy und Shell Oil finanzierten die Forschungen. Keller erhielt den «Argosy Giant of Adventure Award», den «Oceaneering Award der Undersea Medical Society» usw. Babcock, Preussag, VTG und Descente Japan wurden unter anderen Lizenznehmer für zahlreiche Entwicklungen.
1978 wandelte Hannes Keller seine Firma um in die Hannes Keller Computer Zentrum AG Zürich und Bern. Die Firma befasst sich einerseits mit Grundlagenforschung für moderne Datenbanktechnik und künstliche Intelligenz (AI), anderseits ist sie Systemhaus für Personal Computer. Sie hat das weltweit erste Textsystem mit künstlicher Intelligenz auf Mikrocomputern sowie die neuartige Programmiersprache «HK» realisiert und führt jährlich mit einigen hundert Teilnehmern zwischen 13 und 85 Jahren in Weggis ein Computercamp durch.»
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Der neue österreichische Umweltminister, mit Karl Popper (links)
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Franz Kreuzer(Gesprächsleiter)
Geboren 1929 in Wien. Nach der Maturität 1947 wurde Franz Kreuzer als Journalist tätig. Er begann bei der «Wiener Arbeiterzeitung» und wurde deren Chefredaktor. 1967 wurde er beim ORF (Österreichisches Fernsehen) Chefredaktor des aktuellen Dienstes, dann Intendant des 2. Programms, später Informationsintendant des ORF. Seine Sendung «Nachtstudio» und «Club 2» haben im ganzen deutschen Sprachgebiet grosses Aufsehen erregt. Franz Kreuzer ist einer der führenden Wissenschaftsjournalisten und Gesprächsleiter. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter die goldene Kamera von «Hör zu», das goldene Ehrenzeichen des Landes Salzburg und den Kardinal-Innitzer-Würdigungspreis. Seine Gespräche mit Karl Popper, Konrad Lorenz und anderen Persönlichkeiten sind in Buchform erschienen. 1986 wurde Franz Kreuzer österreichischer Bundesminister für Gesundheit und Umweltschutz.
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Prof. Dr. Hansjürg Mey
Geboren 1934, in Zürich aufgewachsen, daselbst Abschluss des Studiums als Elektroingenieur an der ETH. Anschliessend arbeitete Hansjürg Mey zehn Jahre als Entwicklungsingenieur in der Firma Gretag
und doktorierte an der ETH. 1969 übersiedelte er nach Bern und baute in der Firma Hasler AG (Fernmeldetechnik) eine Forschungsabteilung auf. 1976 wurde ihm als Geschäftsleitungsmitglied die Direktion für technische Leitung und Produktion übertragen, ab 1969 war er zudem Lehrbeauftragter für Digitaltechnik an der ETH Zürich. 1979 wurde er Ordinarius für Informatik und Direktor des Instituts für angewandte Mathematik an der Universität Bern. Er ist Präsident der Gesellschaft zur Förderung der Software-Technologie und des Kuratoriums des Schweizerischen Instituts für technische Information (SITI), Trägerin der Software-Schule Schweiz. Mitglied des Schweizerischen Wissenschaftsrates.
Publikationen: «Mikroelektronik — Chancen und Gefahren für die schweizerische Wirtschaft», (Hg.) 1980. «Geht uns die Arbeit aus? Prognos Forum Zukunftsfragen», et al. 1983.
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Prof. Dr. Hans Jonas
Geboren 1903, Studium bei Husserl, Heidegger und Bultmann. 1933 Auswanderung nach Palästina, 1949 Übersiedlung nach Kanada, 1955 nach den USA. Hans Jonas wurde in Deutschland durch sein Werk über
die Gnosis bekannt, in den USA durch die Arbeiten über die Philosophie der Biologie und — seit den sechziger Jahren — über ethische Aspekte der Technologie.
Publikationen: «Zwischen Nichts und Ewigkeit», 1963. «Die mythologische Gnosis», 1964. «Wandel und Bestand», 1970. «Organismus und Freiheit», 1973. «Die Ohnmacht der Subjektivität», 1981. «Das Prinzip Verantwortung. Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation», 1984. «Technik, Medizin und Ethik. Zur Praxis des Prinzips der Verantwortung», 1985.
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Prof. Dr. Walther Ch. Zimmerli
Geboren 1945 in Zürich, Studium der Philosophie, Germanistik und Anglistik am Yale College (New Haven, Conn.) und an den Universitäten Göttingen und Zürich. 1971 Dr. phil. an der Universität Zürich. 1971 bis
1978 Assistent und Lehrbeauftragter für Philosophie an der Universität Zürich und Dozent für Philosophie an der Volkshochschule Zürich. Seit 1974 Leiter der Hegel-Forschungsstelle (SNF) an der Universität Zürich. 1976 Lehrstuhlvertreter an der Universität Innsbruck. 1978 Habilitation für Philosophie an der Philosophischen Fakultät I der Universität Zürich. Seit 1978 ordentl. Professor für Philosophie an der Technischen Universität Carola Wilhelmina zu Braunschweig. 1979—1984 Vorlesungen an der Georg-August-Universität Göttingen (beauftragt). Seit 1982 Leiter des Seminars für Philosophie an der Technischen Universität Carola Wilhelmina zu Braunschweig. Seit 1984 Vorsitzender des Bereichs «Mensch und Technik» beim VDI (Verein Deutscher Ingenieure).
Publikationen: «Wissenschaftskrise und Wissenschaftskritik» (Hg.), 1974. «Die Frage nach der Philosophie», 1984. 1974—1978 Mitherausgeber von «Philosophie aktuell». 1977-1981 Mitglied im Redaktionsbeirat «Studia Philosophica». Seit 1984 Mitglied des Editorial Board der «Zeitschrift für Wissenschaftsforschung» und von «Research in Philosophy & Technology».
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Prof. Dr. Irenäus Eibl-Eibesfeldt
Geboren 1928 in Wien, Professor Dr. phil., Studium der Zoologie in Wien. Seit 1949 Mitarbeiter des Instituts für vergleichende Verhaltensforschung (Leitung: Konrad Lorenz; 1951 als Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen neu gegründet), seit 1970 Leiter der Forschungsstelle für Humanethologie an diesem Institut. Professor an der Universität München, zahlreiche Forschungsreisen. 1981 Burda-Preisträger für Kommunikationsforschung.
Publikationen: «Im Reich der tausend Atolle. Als Tierpsychologe in den Korallenriffen der Malediven und Nikobaren», 1964. «Die Ko-Buschmann-Gesellschaft. Gruppenbindung und Aggressionskontrolle», 1972. «Grundriss der vergleichenden Verhaltensforschung — Ethologie», 1980. «Liebe und Hass. Zur Naturgeschichte elementarer Verhaltensweisen», 1982. «Die Malediven. Paradies im Indischen Ozean», 1982. «Die Biologie des menschlichen Verhaltens. Grundriss der Humanethologie», 1984. «Galapagos. Die Arche Noah im Pazifik», 1984. «Krieg und Frieden aus der Sicht der Verhaltensforschung», 1984.
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Prof. Dr. Hoimar von Ditfurth
Geboren 1921 in Berlin, Professor für Psychiatrie und Neurologie. Seit vielen Jahren gehört Hoimar von Ditfurth zu den erfolgreichsten deutschen Wissenschaftsjournalisten. Seine Fernsehreihe «Querschnitte» gilt als Musterbeispiel spannender und verantwortungsbewusster Popularisierung von Ergebnissen der modernen Naturwissenschaft.
Publikationen: «Kinder des Weltalls. Der Roman unserer Existenz», 1970 und 1982. «Im Anfang war der Wasserstoff», 1972 und 1981. «Dimensionen des Lebens» (mit Volker Arzt), 1974 und 1977. «Der Geist fiel nicht vom Himmel», 1976 und 1980. «Querschnitte» (mit Volker Arzt), 1978 und 1982. «So lasset uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen», 1985.
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Sir Karl Raimund Popper
Geboren 1902 in Wien, Professor (emeri-tus) an der Universität London, Mitglied der Royal Society, des Institut de France, der Accademia Nazionale dei Lincei und zahl¬reicher wissenschaftlicher Gesellschaften
Publikationen: «Logik und Forschung», 1934, 8. Aufl. 1984. «Die offene Gesellschaft und ihre Feinde», 2 Bde. London 1945, dt. Ausg. 6. Aufl. 1980. «Das Elend des Historizismus», London 1957, dt. Ausg. 5. Aufl. 1979. «Objektive Erkenntnis», Oxford 1972, dt. Ausg. als 4., überarb. und erg. Aufl. 1984. «Die beiden Grundprobleme der Erkenntnistheorie», 1979. «Das Ich und sein Gehirn», (mit John C. Eccles) engl. Ausg. 1977, dt. Ausg. 1982. «Ausgangspunkte», 1979.
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